Mein erstes Mal auf der Biofach

Von Susanne Sorg | Gepostet am 25.03.2025

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Eindrücke, Köstlichkeiten, Begegnungen.

Zum ersten Mal auf der Biofach – was für ein Anblick! Halle um Halle gefüllt mit Bio, ein Schlaraffenland voller Köstlichkeiten aus aller Welt. Und mittendrin: zahlreiche, geschäftige Besucher:innen mit Eisbechern, Kuchenstücken und Schoko-Riegeln in der einen Hand und in der anderen das Handy, das an das nächste Meeting erinnert.

Vegane Vielfalt und hippe Innovationen

Besonders ins Auge fiel mir die immense Vielfalt veganer Produkte. Milch- und Joghurtalternativen, pflanzliches Eis, Aufstriche, Umami-Suppen, Burger aus pflanzlichen Proteinen – die Liste ist endlos. Spannend waren vor allem die Stände mit innovativen Kreationen: gefriergetrocknete Gemüse und Früchte kunstvoll inszeniert, duftende Gewürze und Tees mit bunten Blüten und Früchten, unglaublich zarte Schokolade nach Dubai-Art und viele weitere Genüsse.

Während einige Stände das Bild der traditionellen ökologischen Landwirtschaft lebendig hielten, erinnerten andere mehr an hippe Systemgastronomie-Konzepte. Ohne die vertrauten Logos der Bio-Anbauverbände und der bekannten Bio-Marken konnte man in einigen Hallen fast vergessen, dass es auf der Biofach um Themen wie Nachhaltigkeit, Tierwohl, Artenvielfalt und Gemeinwohl geht.

Kreative Treffpunkte

Nach so vielen Eindrücken brauchte es eine Pause. Der Stand einer bekannten Gewürz- und Teemarke lud zum Verweilen ein. Ein künstlicher, mit großen Blättern üppig gestalteter Baum bildete das Zentrum, um ihn herum Sitzplätze – ein echter Hingucker und Treffpunkt. Der Baum weckte Assoziationen an die Dorflinde, unter der man sich früher traf, um sich auszutauschen. Das Logo mit Baum und Kreis wiederholte sich auch in anderen Gestaltungselementen auf sehr geschmackvolle und repräsentative Art. An diesem Stand pulsierte das Leben: Menschen probierten Teekreationen, Kuchen und Kekse, und knüpften Kontakte. Bio wurde hier nicht nur geboten, sondern gelebt!

Veganes aus Dänemark

Auch der Besuch der dänischen Stände war einen Besuch wert. Freundliche Verkäufer:innen begrüßten auf Englisch und luden zur Verkostung ein: Vegane Spezialitäten auf Sonnenblumenbasis, fermentierte Brühen mit wirklich schmackhaftem Hühner- und Rindergeschmack, glutenfreier Zitronen-Kuchen, alkoholfreier Wein, Thunfischaufstrich ohne Thunfisch – selbst überzeugteste Fleischesser:innen dürften hier schwach geworden sein.

Heimkommen zum Biokreis

Nach unserem Rundgang mit all den vielen Informationen über neue Produkte im Kopf war die Rückkehr an den Biokreis-Messestand ein echtes Nachhausekommen. Die bekannten Gesichter unserer Kolleg:innen und der Mitausstellenden, das engagierte Biokreis-Eventteam und das köstliche Essen von den „Fliegenden Köchen“ – mit einer familiären, von Vielfalt geprägten offenen Atmosphäre präsentierte sich der Biokreis.

Besonders erfreulich war das große Interesse an unserer Biokreis-Beratung. Unsere Berater:innen wurden gezielt aufgesucht – es wurden Verträge geschlossen, neue Betriebswege entdeckt und wertvolle Gespräche geführt.

Geschäftsführer Simon Krischer fasst zusammen: „Die Biofach ist ein hoher Aufwand, der sich jedoch doppelt und dreifach auszahlt. Binnen weniger Tage treffen sich hier alle wichtigen
Akteur:innen in bester Stimmung und mit hoher Motivation. Der Biokreis-Stand ist weit mehr als nur ein Stand – er ist ein Treffpunkt für Mitglieder und Akteur:innen aus Politik und Wirtschaft, ein Ort des Austauschs.

Der Biokreis wird als Vernetzer, Gastgeber und Impulsgeber wahrgenommen – ein Verband mit großem Mehrwert. Neben konkreten Vertragsabschlüssen ist die Biofach auch eine übergeordnete Marketing- und Kommunikationsplattform. Eine Interessenvertretung par excellence!“

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Susanne Sorg

Marketing und Kommunikation, Redaktion Online Medien